Friday, 16. may 2008
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08:43
Im Gegensatz zu den letzten Jahren ist die Fussballmeisterschaft in Italien und Frankreich nicht frühzeitig mehrere Spieltage vor Ende der
Saison entschieden. Es ist sogar äusserst spannend. Zwar wäre es vermessen zu behaupten, denjenigen, die die Spieltage vor einer Saison festlegen, ein dramaturgisches Händchen nachzusagen,
aber es kommt dem doch sehr nahe.
So müssen in beiden Ländern die Meisterschaftsfavoriten bei Mannschaften antreten, die noch um den Klassenverbleib kämpfen - mit Ausnahme von Lyon.
Die Tabellensituation ist so, dass Lyon mit zwei Punkten Vorsprung auf Bordeaux die Tabelle anführt und aufgrund des wesentlich besseren Torverhältnisses mit einem Unentschieden die Meisterschaft einfahren könnte.
Lyon, der Abonnementmeister der vergangenen Spielzeiten tritt bei dem bereits geretteten Auxerre an. Auxerre kann also frei von Druck aufspielen und seinen Fans ein tolles Spiel bieten.
Die Tabellensituation will es so, dass Bordeaux bei Lens ran muss; ein Team, dass noch um den Klassenverbleib kämpft und natürlich die Nase vorne haben möchte. Daher gilt für beide Teams: Nur ein Sieg zählt.
Abstiegsbedroht diese Saison ist auch der Hauptstadtclub "Paris St. Germain" - kurz PSG genannt. Dieser kann sich sicherlich noch am letzten Spieltag retten, wenn man den FC Socheaux bezwingt, die aber ihrerseits im Niemandsland der Tabelle sind.
Spannend wird das Ligafinale auch in Italien:
Dort hat in den vergangenen Spielrunden Inter Mailand sogar ein 11-Punkte-Polster auf nur noch einen Zähler zusammenschrumpfen lassen. Fatalerweise verschoss Materazzi am letzten Wochenende sogar einen Elfmeter und verdarb damit den Tifosi die längst geplante Titelfeier.
Inter muss daher jetzt am Sonntag beim abstiegsbedrohten Parma gewinnen, um den Scudetto zu holen. Dabei muss der letztjährige Meister auf die auswärtige Unterstützung seiner Anhänger verzichten, da der Bürgermeister von Parma aus Angst vor Ausschreitungen dies versagt hat.
Ohne Fans muss auch der AS Rom zu dem ebenfalls abstiegsbedrohten Catania reisen. Dies hat bereits vor Wochenfrist der italienische Innenminister verfügt. Roma muss sein Spiel gewinnen und auf einen weiteren Ausrutscher von Inter Mailand hoffen. Dann darf in der Hauptstadt am Tiber am Sonntag gewaltig und hoffentlich friedlich gefeiert werden.
So müssen in beiden Ländern die Meisterschaftsfavoriten bei Mannschaften antreten, die noch um den Klassenverbleib kämpfen - mit Ausnahme von Lyon.
Die Tabellensituation ist so, dass Lyon mit zwei Punkten Vorsprung auf Bordeaux die Tabelle anführt und aufgrund des wesentlich besseren Torverhältnisses mit einem Unentschieden die Meisterschaft einfahren könnte.
Lyon, der Abonnementmeister der vergangenen Spielzeiten tritt bei dem bereits geretteten Auxerre an. Auxerre kann also frei von Druck aufspielen und seinen Fans ein tolles Spiel bieten.
Die Tabellensituation will es so, dass Bordeaux bei Lens ran muss; ein Team, dass noch um den Klassenverbleib kämpft und natürlich die Nase vorne haben möchte. Daher gilt für beide Teams: Nur ein Sieg zählt.
Abstiegsbedroht diese Saison ist auch der Hauptstadtclub "Paris St. Germain" - kurz PSG genannt. Dieser kann sich sicherlich noch am letzten Spieltag retten, wenn man den FC Socheaux bezwingt, die aber ihrerseits im Niemandsland der Tabelle sind.
Spannend wird das Ligafinale auch in Italien:
Dort hat in den vergangenen Spielrunden Inter Mailand sogar ein 11-Punkte-Polster auf nur noch einen Zähler zusammenschrumpfen lassen. Fatalerweise verschoss Materazzi am letzten Wochenende sogar einen Elfmeter und verdarb damit den Tifosi die längst geplante Titelfeier.
Inter muss daher jetzt am Sonntag beim abstiegsbedrohten Parma gewinnen, um den Scudetto zu holen. Dabei muss der letztjährige Meister auf die auswärtige Unterstützung seiner Anhänger verzichten, da der Bürgermeister von Parma aus Angst vor Ausschreitungen dies versagt hat.
Ohne Fans muss auch der AS Rom zu dem ebenfalls abstiegsbedrohten Catania reisen. Dies hat bereits vor Wochenfrist der italienische Innenminister verfügt. Roma muss sein Spiel gewinnen und auf einen weiteren Ausrutscher von Inter Mailand hoffen. Dann darf in der Hauptstadt am Tiber am Sonntag gewaltig und hoffentlich friedlich gefeiert werden.
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